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Den eigenen Weg finden-Leichter gesagt,als getan

sonnenaufgang

Da sind sie wieder: Die Momente, Tage, Wochen in denen man am liebsten alles auf einmal umkrempeln möchte. Plötzlich erscheinen so viele Sachen komplett sinnlos und man fragt sich, was ist richtig, was ist falsch?!
Und dabei habe ich in den letzten Monaten erst so einiges in meinem Leben umgekrempelt und ich bin immer noch dabei. Es fühlt sich gut und unglaublich befreiend an. Manchmal bin ich mir nur sehr unsicher,ob ich in die richtige Richtung gehe oder ab und zu vom Weg abkomme.

Nebenbei läuft bei mir Clueso und er singt vom Neuanfang. Für einen Augenblick denke ich, er singt mir aus der Seele und hat all meine Gedanken wunderbar in einen Song verpackt. Schön zu hören, dass man nicht alleine dieses Durcheinander an Gedanken hat. „Zieh klare Linien zwischen Bauch und Verstand“ – ach, wenn das nur so einfach wäre. Wer kennt’s nicht?
„Was tut gut? Was tut weh?“ Fragen über Fragen. Ich schätze ich muss versuche sie mir zu beantworten.

Letzten Samstag war ich auf einem Event, wo eine neue Beautymarke vorgestellt wurde. Manche haben es vielleicht ein wenig auf Snapchat oder Instagram verfolgt. Aber darum geht es gar nicht. Mein Highlight dort war, ein Vortrag vom Zukkermädchen und sie kurz kennenzulernen. Eins kann ich euch sagen, sie kann genauso gut erzählen, wie man es auch von ihrem Blog kennt. Sehr angenehm. Jedenfalls war es auch sehr inspirierend und etwas ist bei mir besonders hängen geblieben. Franzi hat uns mit auf den Weg gegeben nicht immer nach links und rechts zu sehen. Sich auf sich zu fokussieren, sich mal etwas trauen. Auch mal etwas wagen und sogar scheitern, etwas riskieren. Damit hat sie absolut Recht und es ist ein Thema, was bei mir lange schon im Kopf herumschwirrt. Mal verfolge ich es mehr, mal weniger bishin, dass ich diese Einstellung komplett vergesse und in meinen alten Trott abrutsche.

Die letzte Woche habe ich vieles in Frage gestellt. Welcher Weg ist richtig? Welchen Weg soll ich verfolgen? Wie findet man denn seinen Weg überhaupt?
Bin das ich oder lasse ich mich immer noch zu sehr beeinflussen von äußeren Gegebenheiten und vom „Links und Rechts“?

Für mich ist es immer ein deutliches Zeichen, wenn die Motivation und der Spaß schleichend auf der Strecke bleibt und man größten Teils nur funktioniert. Ich stelle meinen bisherigen Weg und meine Entwicklung in Frage und es ist wie ein kleiner Weckruf. Einfach einmal wieder mehr in sich horchen und schauen, ob es einem gut geht.

Veränderung braucht einen klaren Kopf.  Nagut, ich werde es mal versuchen. Ein wenig Abstand zu bestimmten Dingen. Abstand zu gewissen Menschen, Freunden? Abstand zu bestimmten Orten, mal wieder richtig rauskommen.

Am Ende zählt eins: Mach das, was du liebst und dir Spaß macht. Fühl dich wohl, sei zufrieden und glücklich!

Bis ich an dieses Ziel gelange, muss ich noch einen langen Weg gehen, aber ich versuche wie immer mein bestes zu geben.

Kennt ihr diese Gefühle? Habt ihr vielleicht schon euren Weg für euch gefunden?

Ich freue mich über eure Meinungen und Feedback oder sogar Tipps 🙂

Sonnenaufgang-den-eigenen-weg-finden-blog-gedanken

 

 

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2 Comments

  • Reply
    beauty
    November 13, 2016 at 1:23 pm

    Hallo Alyssa,
    ich finde deinen Beitrag sehr inspirierend und weiß genau, was Du meinst. Ich habe auch öfter diese Tage, wo ich wirklich alles in Frage stelle und einfach so unzufrieden bin. Meistens vergehen diese Gedanken auch wieder schnell und manchmal bleiben sie. Leider habe ich auch noch nicht den richtigen Weg gefunden. Deshalb bin ich super gespannt, wie es bei Dir weitergeht und hoffe, dass Du berichten wirst 🙂
    Liebe Grüße
    beauty

  • Reply
    ANNA
    November 13, 2016 at 1:32 pm

    Genau diese Gedanken hatte ich vor einiger Zeit auch und ich hab sie auch vereinzelt immer wieder. Ich denke, das ganze Leben ist ein Prozess und man kommt nie irgendwo an. Immer wieder möchte man etwas erreichen, einen Traum erfüllen oder ein neues Land bereisen. Man möchte „den einen Weg“ finden. Aber ich glaube, diesen einen Weg gibt es gar nicht. Man darf sich gern ausprobieren, mutig sein, Neues kennenlernen und dann auf den Bauch hören und schauen, ob es da weitergeht oder man ggf. wieder umkehrt oder einfach in eine andere Richtung abbiegt.

    Ich zum Beispiel habe lange darüber nachgedacht, mich mit dem Bloggen selbstständig zu machen, habe mir aber den ganzen letzten Sommer Zeit dafür gelassen und mich einfach treiben lassen, um dann festzustellen, dass mir das nicht liegt und ich lieber offline, als online bin und den Blog nur rein aus Spaß an der Freude betreiben möchte. Ich habe nach einer kaufmännischen Ausbildung und 5 Jahre arbeiten im Büro einfach gekündigt, weil es nicht das war, was ich wollte. Und jetzt hab ich mit 27 einfach nochmal eine neue Ausbildung angefangen. Ich arbeite jetzt mit Kindern (das war immer mein Traum!). Aber ich ärgere mich nicht, dass ich es nicht früher gemacht hab. Ich habe viel ausprobiert, viele tolle Menschen kennenlernen dürfen und ich schaue sehr gern zurück auf meinen Weg!

    Also, was ich eigentlich sagen wollte (entschuldige den langen Text), mach einfach das, was dein Herz dir sagt und wie du schon richtig geschrieben hast: schau nicht nach links und rechts! Kein anderer lebt dein Leben! Nur du bist für dich und dein eigenes Glück verantwortlich!

    Ich drücke dir die Daumen, dass dir dein Herz bald sagt, was es mag und dass du den Mut fasst, deine Träume zu verwirklichen!

    Ganz liebe Grüße aus der Nachbarschaft
    Anna

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